Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Hamburg (8.5.2020)

Wichtige Informationen der BASFI für Eltern von Kita-Kindern (8.5.2020)

Um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, kommt es weiterhin zu Einschränkungen in den Kitas.

Eltern werden dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten.

Die erweiterte Notbetreuung in Kitas steht Personen zur Verfügung, deren Tätigkeit bedeutsam ist für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen oder der Sicherheit (zum Beispiel Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, Pflege, Eingliederungshilfe, Versorgungsbetriebe). Ebenso können Eltern, die aus familiären Gründen auf eine Betreuung angewiesen sind, die erweiterte Notbetreuung nutzen, genauso wie Kinder von Alleinerziehenden. In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen. Die Darlegungspflicht, ob ein dringender Betreuungsbedarf vorliegt, obliegt letztendlich den Eltern. Grundsätzlich sind auch die Arbeitgeber aufgefordert, Rücksicht auf Eltern zu nehmen und dies bei ihren Planungen zu berücksichtigen. Wenn es dennoch erforderlich ist, dass Sie Ihrer Tätigkeit nachgehen und keine andere Möglichkeit der Betreuung für Ihr Kind besteht, können Sie Ihr Kind in die Kita bringen. Alle Eltern müssen für den Zeitraum, für den die Kita-Regelversorgung eingeschränkt ist, weiterhin keine Elternbeiträge zahlen. Diese Regelung gilt zunächst zum 31. Mai 2020.

Bringen Sie Ihr Kind nicht in die Kita, wenn es unter akuten Atemwegserkrankungen leidet oder wenn es mögliche Symptome einer Coronavirus-Erkrankung zeigt (zum Beispiel: Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit und Durchfall). Kinder mit Krankheitssymptomen wie Fieber werden wie üblich nach Hause geschickt und können nicht in der Kita betreut werden. Die Sorgeberechtigten werden von der Kita-Leitung gebeten, gegebenenfalls die Ursache abzuklären. Personen, für die behördlich eine Quarantäne angeordnet ist, dürfen keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflege oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Dies gilt auch bei Notbetreuungsbedarf. Sofern eine Betreuung dringend erforderlich ist, kann diese nach Beendigung der behördlich angeordneten Quarantäne wieder aufgenommen werden. Sie als Eltern sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Ihre Kinder, sofern die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, keine Betreuungsangebote in Anspruch nehmen. Falls die Kita-Leitung oder Betreuungspersonen davon Kenntnis erlangen, dass die oben genannten Voraussetzungen vorliegen, darf das betreffende Kind nicht in der Kita oder in Kindertagespflege betreut werden.

Besteht bei Kindern der Verdacht, an dem Coronavirus erkrankt zu sein, melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116 117). Es sollte nicht unmittelbar ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden. Bis zur Abklärung sollten sich die betroffenen Personen 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

Zum Schutz vor Infektionen sollten Eltern, Kinder und Betreuungspersonen die allgemeinen Hygieneregeln beachten. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände. Haben Sie noch Fragen? Unter der Telefonnummer (040) 42828-4000 wurde eine Hotline für weitergehende Informationen eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar.

Stand der Information: 07.05.2020

Herausgeber: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
www.hamburg.de/kita

 

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Wichtig: Weitergehende Einschränkungen im Bereich der Kindertagesbetreuung  19.03.2020, 11.30 Uhr

Nach wie vor betreffen schwerwiegende Krankheitsverläufe bei Coronainfektionen vorwiegend Menschen mit Vorerkrankungen. Bei Kindern tritt die Erkrankung vergleichsweise selten auf und ist dann von milden Verläufen geprägt. Trotzdem können infizierte Kinder das Virus übertragen, ohne selbst zu erkranken.

Eltern werden aus diesem Grund dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder bis voraussichtlich 19. April 2020 grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten.

Für Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bleiben die Kitas bzw. Kindertagespflegestellen geöffnet. Die Betreuung steht vornehmlich Personen zur Verfügung, deren Tätigkeit bedeutsam ist für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur.

Die Entscheidung, ob eine Betreuung unbedingt erforderlich ist, obliegt letztlich Ihnen als Eltern.

Allgemeine Hinweise

  • Unter www.hamburg.de/coronavirus finden Sie Informationen der Stadt Hamburg zur aktuellen Situation. Die wichtigsten Informationen stehen auch in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.
  • Unter der Telefonnummer (040) 42828-4000 wurde eine Hotline für weitergehende Informationen eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar.
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat aktuelle Antworten auf häufig gestellte Fragen.
  • Neben der BZgA enthält die Homepage des Robert Koch-Instituts umfassende Informationen über das Coronavirus, unter anderem zu Infektionswegen und zum Infektionsschutz für detailliertere fachliche Informationen.
  • Es gilt die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände. Über das richtige Händewaschen und Niesen informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
  • Kinder mit Krankheitssymptomen wie Fieber werden wie üblich nach Hause geschickt und können nicht in der Kita bzw. der Kindertagespflege betreut werden. Die Sorgeberechtigten werden von der Kita-Leitung bzw. der Kindertagespflegeperson gebeten, gegebenenfalls die Ursache abzuklären.
  • Wenn Kinder in den vergangenen 14 Tagen aus einem aktuell durch das Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückgekehrt sind, dürfen sie für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr keine Kita oder Kindertagespflegestelle betreten, auch wenn sie keine Krankheitssymptome aufweisen. Die von dieser Maßnahme betroffenen Personen sollten in dieser Zeit unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Dies gilt insbesondere für Kontakte zu älteren oder chronisch kranken Menschen. Sollten in den 14 Tagen keine Symptome auftreten, kann die Betreuung anschließend wieder aufgenommen werden, sofern eine Betreuung dringend erforderlich ist.
  • Sie als Eltern sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Ihre Kinder, sofern die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, keine Betreuungsangebote in Anspruch nehmen.
  • Besteht bei Kindern, die aus einem aktuell vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet oder aus einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland oder aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz, in denen Fälle von Corona-Erkrankungen aufgetreten sind und die zum jetzigen Zeitpunkt vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, zurückkehren und /oder nach dem Kontakt mit einer erkrankten Person der Verdacht, an dem Coronavirus erkrankt zu sein, melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg (116 117). Es sollte nicht unmittelbar ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden. Damit soll verhindert werden, dass sich weitere Menschen in Praxen oder Krankenhäusern bzw. auf dem Weg dorthin infizieren. Bis zur Abklärung sollten sich die betroffenen Personen 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

Quelle: https://www.hamburg.de/kindertagesbetreuung-allgemein/13701524/coronavirus-elterninfo/

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Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus 13. März 2020

Liebe Eltern,

um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, hat der Senat weitgehende Maßnahmen ergriffen. Auch im Bereich der Kindertagesbetreuung kommt es zu Einschränkungen. Die Erkrankung ist bei Kindern bislang ganz überwiegend von milden Verläufen geprägt, Infektionswege sind in Kitas gut nachvollziehbar und die Betreuung ist sicher. Dennoch können Kinder die Krankheit übertragen. Um die Ausbreitung zu verhindern, ist es daher notwendig, soziale Kontakte auf das absolute Minimum zu verringern.

Eltern werden aus diesem Grund dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder bis voraussichtlich 29. März 2020 grundsätzlich zu Hause zu betreuen.

Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten.

Eine Betreuung der Kinder für alle, die unbedingt darauf angewiesen sind, wird sichergestellt. Für diesen Personenkreis bleiben die Kitas geöffnet. Die Betreuung steht somit vornehmlich Personen zur Verfügung, deren Tätigkeit bedeutsam ist für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Die Allgemeinverfügung der Gesundheitsbehörde, nach der Personen, die aus Risikogebieten gemäß Definition des RKI zu-rückgekehrt sind, 14 Tage in Isolation verbleiben müssen, gilt unverändert fort. Dieses gilt in Hamburg darüber hinaus ab sofort auch für die Region Ischgl in Österreich. Für diese Kinder kann es auch keine Notversorgung geben.

Uns ist bewusst, dass damit für Sie und ihre Familien Einschränkungen verbunden sind. Es gilt nun aber, gemeinsam und mit Augenmaß alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und einzugrenzen. Insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwächen müssen wir schützen.
Für den Fall, dass eine Schließung einzelner Kitas durch das Gesundheitsamt veranlasst werden muss, werden wir die Betreuung im oben genannten Sinne in einer anderen Kita sicherstellen. Informationen dazu erhalten Sie unter www.hamburg.de/kita. Diese Informationen werden täglich aktualisiert.

Für schulpflichtige Kinder bis 14-Jahre sowie Kinder mit speziellen sonderpädagogi-schem Förderbedarf wird die Behörde für Schule und Berufsbildung ebenfalls ganztägig eine Betreuung an den Schulen sicherstellen.

Download: 200313.Aushang_Aktuelle Informationen zum Umgang mit CoV

Häufig gestellte Fragen werden unter https://www.hamburg.de/kindertagesbetreuung-allgemein/13701524/coronavirus-elterninfo/ beantwortet.

Herausgeber: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

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Kontaktdaten Gesundheitsämter und Informationen zu Corona in Leichter Sprache 12. März 2020

 

Auf der Webseite https://www.hamburg.de/hamburg-barrierefrei/leichte-sprache/service/13628202/ls-virusinfektion/ stehen allgemeine Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache bereit. Hier sollen in Kürze auch die Informationen für Rückkehrer aus aktuell vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland bereitgestellt werden. Eine Übersetzung in andere Sprachen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen, da die stark simplifizierte Leichte Sprache (ersatzweise: Einfache Sprache) bereits für viele verständlich ist. Zum Umgang mit Rückkehrern aus aktuell vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland siehe anhängendes Schema.

 

Kontaktdaten der bezirklichen Gesundheitsämter_2020 03 12

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Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus vom 11. März 2020

 

Liebe Eltern,

das sogenannte Corona-Virus hat sich in Europa und in Deutschland weiter aus-gebreitet. Wir bitten daher um Ihr Verständnis für das folgende Vorgehen, das in einer behördlichen Allgemeinverfügung erlassen wurde:

Alle Kinder, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen für bis 14 Tagen nach Rückkehr keine Kita oder Kindertagespflegestelle betreten, auch wenn sie keine Krankheitssymptome aufweisen.

  • Welche Regionen Risikogebiete sind, definiert das Robert-Koch-Institut. Derzeit (Stand: 10.3.) sind das u.a. ganz Italien und der Iran.
  • Die von dieser Maßnahme betroffenen Kinder sollten in dieser Zeit Kontakte zu anderen Personen, insbesondere zu älteren oder chronisch kranken Menschen, möglichst vermeiden.
  • Sollten in den 14 Tagen keine Symptome auftreten, kann die Betreuung wieder aufgenommen werden.
  • Eltern dürfen für ihre Kinder, sofern die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, keine Betreuungsangebote in Anspruch nehmen. Kita-Leitungen oder Betreuungspersonen dürfen die betreffenden Kinder nicht in der Kita oder in Kindertagespflege betreuen.

Uns ist bewusst, dass damit erhebliche Einschränkungen verbunden sein können. Im Vordergrund für uns stehen Ihre und die Gesundheit der Kinder.

Unter der Telefonnummer 040 428 284 000 wurde eine Hotline für weiterge-hende Fragen und Informationen eingerichtet.
Aktuelle Informationen finden Sie stets unter www.hamburg.de/coronavirus

Downoad ses Mekblatts hier: 200310.Aushang_Aktuelle Informationen zum Umgang mit CoV

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Info vom 2. März 2020

Liebe Eltern der in Kita oder Kindertagespflege betreuten Kinder,

die Frühjahrsferien haben begonnen und viele von Ihnen werden in den kommenden Tagen ihren Urlaub antreten. Vor dem Hintergrund der Situation, dass sich das sogenannte Coronavirus auch im europäischen Raum ausbreitet und u.a. in Norditalien und auch in mehreren Regionen Deutschlands Erkrankungsfälle gemeldet wurden, möchte ich allen Reisenden folgende Links zur weiteren Information empfehlen:

Die o.g. Homepage des Robert Koch Instituts (RKI) enthält umfassende Informationen über das Coronavirus, u.a. zu Infektionswegen und zum Infektionsschutz. Darüber hinaus gibt sie Hinweise dazu, was zu tun ist, wenn man befürchtet, sich – ob im Urlaub oder auch zu Hause – mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Allen Hamburgerinnen und Hamburger stehen für diesen Fall folgende weitergehende Informations- und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Hotline der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz mit der Telefonnummer 040/428 28 4000 beantwortet allgemeine Anfragen zum Coronavirus. Diese Nummer kann zwischen 7:00 und 19:00 erreicht werden, auch am Wochenende.
  • Hamburgerinnen und Hamburger, die nach einer Reise oder dem Kontakt mit einer erkrankten Person den Verdacht haben, an dem Coronavirus erkrankt zu sein, sollen sich zunächst telefonisch bei ihrem Arzt/ihrer Ärztin oder dem Arztruf Hamburg (116117) melden.

Bitte beachten Sie, dass – sollte es einen begründeten Verdacht auf eine Infektion geben – auf jeden Fall der Kontakt zu weiteren Personen zu vermeiden und ein Besuch der Kita ohne vorherige Klärung nicht möglich ist.

Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz informiert unter https://www.hamburg.de/bgv.de aktuell über den Stand der Erkenntnisse und die Situation in Hamburg.

Auch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration informiert in Kürze auf der Internetseite https://www.hamburg.de/infos-fuer-kitas über Aktuelles zum Coronavirus. Hier werden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und Links zum Rahmen-Hygieneplan sowie zum Kita-Gesundheitsleitfaden finden.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gesund bleiben und dass wir gemeinsam die Herausforderungen, vor die das Coronavirus uns stellt, meistern werden. Vielen Dank für Ihr Mitwirken!

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Vierkant